Zukunft mit Konzept

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Losung

Losung für Donnerstag, 02. Oktober 2014
Jakob sprach:  Lasst uns nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege.
1.Mose 35,3

Einer unter den Aussätzigen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm.
Lukas 17,15-16

© Evangelische Brüder-Unität

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Kirchenpräsident Christian Schad.

Die Aufgabe der Kirche ist es, die „Botschaft von der freien Gnade Gottes aus­zurichten an alles Volk“ (Barmer Theologische Erklärung, These VI). Darüber, dass diese Botschaft Glauben findet, verfügt die Kirche nicht. Aber in den Bereich ihrer Verantwortung gehört, dass sie die Rahmenbedingungen ihres Handelns nüchtern anerkennt und kirchliche Strukturen so verändert, dass die mit ihnen verbun­denen Aufgaben auch in Zukunft sinnvoll wahrgenommen werden können. Fol­gende Herausforderungen sind gegenwärtig unübersehbar: der Mitgliederverlust aufgrund der demographischen Entwicklung und, damit unmittelbar zusammen­hängend, das Problem reduzierter kirchlicher Finanzen. Dies macht es erforderlich, sich Rechenschaft darüber abzulegen, welche Aufgaben, welches Personal, welche Gebäude bei kleiner werdenden Gemeinden, bei zurückgehenden Geburtenraten, bei steigenden Zahlen älterer und alter Menschen notwendig sind.

Das hier vorgelegte Programm zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung „Zukunft mit KonzepT“ plädiert dafür, anstehende Entscheidungen über Einsparungen bzw. die Erschließung neuer Einnahmequellen abhängig zu machen vom jeweiligen Gemeindeprofil. So verstanden hemmt die Haushaltskonsolidierung den Gemein­deaufbau nicht, ganz im Gegenteil! Es sind vielmehr die inhaltlichen Prioritäten zukünftiger Gemeindearbeit, die strukturelle Veränderungen nach sich ziehen.

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Lie­be und der Besonnenheit“ (2. Tim 1, 7). Dieses Wort aus dem 2. Timotheus-Brief ermutigt uns dazu, die Herausforderungen, vor denen unsere Kirche steht, unge­schminkt in den Blick zu nehmen und gleichzeitig Perspektiven zu entwickeln, in denen Hoffnung und Gestaltungswillen spürbar werden. Die vorliegende Schrift versteht sich als ein Schritt auf diesem Weg. Mit ihrer Veröffentlichung verbinde ich die Hoffnung, dass sie bei den Verantwortlichen auf reges Interesse stößt und Impulse für eine zielorientierte Gemeindearbeit vermittelt. Sollten Sie weitere An­regungen, Kritik und Wünsche haben, bitte ich Sie, uns anzusprechen. Wir werden dann umgehend reagieren.

Es grüßt Sie herzlich,

Ihr

Kirchenpräsident Christian Schad